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Einfamilienhaus weiter die bevorzugte Wohnform Interesse an Zweifamilienhäusern rückläufig. Bungalow mehr gefragt

Rund drei Viertel aller Bauherren in Deutschland bevorzugen ein 1,5- bis zweigeschossiges Einfamilienhaus. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe des „bau-o-meter“, das regelmäßig durch das Marktforschungsinstitut „aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar mbH“ erhoben und ausgewertet wird.

 

Nach wie vor gibt es in Deutschland eine starke Nachfrage nach Wohneigentum. „Der Krisengewinner in den vergangenen Jahren ist eindeutig die selbstgenutzte Immobilie“, sagt Dr. Henry Kreikenbom, Geschäftsführer von aproxima. Unter dem Motto „Steine statt Scheine“ sähen viele Menschen die großen Vorteile, die die eigenen vier Wände bieten – als Kriseninvestment, als Inflationsschutz und als sichere private Altersvorsorge. „Überdies ist die Finanzierung des Eigenheims dank der historisch niedrigen Hypothekenzinsen zu mietähnlichen Konditionen oder noch günstiger möglich“, fügt Dr. Kreikenbom hinzu.

Dabei hat fast jeder Bauherr konkrete Vorstellungen, wie seine Traumimmobilie aussehen soll. 73 Prozent wünschen sich ein komfortables Einfamilienhaus, das bis 1,5-geschossig sein und etwa 100 bis 140 m2 bewohnbare Fläche haben soll „Dieser anhaltend große Zuspruch zeigt, dass Einfamilienhäuser aus Sicht der Käufer und Bauherren offenbar das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben“, ist sich Dr. Kreikenbom sicher.

 

Gleich um vier Prozentpunkte oder um ein Drittel ist die Zahl derjenigen gestiegen, die sich als Eigenheim einen Bungalow wünschen. Sprachen sich beim „bau-o-meter“ im Februar des Jahres 2007 noch zwölf Prozent der Teilnehmer dafür aus, so sind es in der aktuellen Ausgabe 16 Prozent. „Das ist oft auch eine Frage des ästhetischen Empfindens, weil Bungalows in der Regel durch klare Linien und Formen punkten können“, sagt Dr. Kreikenbom.

 

Nach wie vor nur ein Prozent der Befragten liebäugeln mit einem Reihenhaus, drei Prozent mit einem Zweifamilienhaus. In den vergangenen fünf Jahren hat sich auch das Interesse an einer Doppelhaushälfte nicht geändert. Damals wie heute wünschen sich fünf Prozent der „bau-o-meter“-Teilnehmer eine solche Immobilie. „Zweifellos hängt die Entscheidung vom ästhetischen Empfinden, den Wünschen nach Bequemlichkeit und auch der Finanzierung ab. Im Vergleich zu diesen Immobilienarten ist das Einfamilienhaus, gleichgültig in welcher Form, aus Sicht der meisten Bauinteressenten eine erstklassige, ja die wohl beste Investition“, so Dr. Kreikenbom.

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